Raucher und Menschen

Margitta Heinecke Business-CoachMein Kunde, Klient, Coachee oder doch eher Patient hat sich selbstständig gemacht mit einem Seniorenservice.
Nicht Pflege, sondern eher Begleitung beim Arztbesuch, bei Einkäufen oder ins Theater.  Betreuung in Form von Bridgeabend oder Reise. Etwas für anspruchsvolle Kunden. Für Gutbetuchte. So weit so gut. Es gibt in Berlin jede Menge älterer Herrschaften, die über genügend Kleingeld verfügen und sich nach Gesellschaft sehnen. Sind die Kinder weit weg, die Nachbarn schon gestorben und der beste Freund auch nicht mehr fit genug, so nimmt man sich eben bezahlte Unterhaltung. Frau sowieso. Mein Kunde hat ein kleines aber schickes Büro in attraktiver Lage gemietet, es liebevoll und dennoch zweckmäßig eingerichtet. Großzügiges Entree mit Platz, festangestellter Sekretärin, 2 Beratungsräume für sich und den Partner. Die Webseite ist vom feinsten, die Hochglanzbroschüren glänzen, ein Imagefilm rundet das Bild ab. Meinem neuen Kunden fehlt nur eines: Ein Kunde.
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Strahlendes Lächeln

Margitta Heinecke Business-CoachMeine Kundin, Klientin, Coachee oder doch eher Patientin strahlt mit dem strahlendsten Lächeln was ich je gesehen habe. Es ist ansteckend.
Sie will sich selbstständig machen als Fotografin. Ihren Freund will sie einstellen, sie weiß nicht so recht als was, denn er kann weder fotografieren noch Büroarbeit, Buchhaltung oder Akquise. Er sieht einfach nur gut aus, ist arbeitslos und derzeit wenig motiviert, wie sie mir sagt. Als Fahrer vielleicht, meint sie. Als Fahrer? Wozu braucht eine Fotografin denn einen Fahrer? Na, wenn ich in die Kindergärten und Schulen fahre, könnte er mich doch chauffieren. Klar. Aber wovon wollen Sie ihn bezahlen? Achselzucken. Es wird schon gehen. Irgendwie. Ich nicke, nehme einen Stift und fange an zu rechnen.

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Die Kundin meiner Kundin

Margitta Heinecke Business-CoachMeine Kundin, Klientin, Coach oder doch eher meine Patientin ist Modedesignerin mit einem kleinen Laden. Jung und sehr schlank wie alle. Sie hat eine bekannte Berliner Modeschule durchlaufen, wo viel designed aber wenig Handwerk gelehrt wird, von Kalkulation ganz zu schweigen. Die jungen Damen nähen dann Röcke, Hosen, Shirts, Taschen und Hängerchen, oft auch Kinderkleidung. Maßgeschneiderte Anzüge, Kostüme oder Mäntel sind nicht drin. Auch elegante Kleider mit Futter und Ärmeln können sie in der Regel nicht nähen. Meine Kundin macht hübsche Dinge, alles mehr oder weniger für sich selbst oder für ihre Alters- und Geschmacksgruppe. Bunt durcheinandergewürfelter Schlabberlook, der aber durchaus nett aussieht. Vorausgesetzt, frau ist U30 und hat keine elefantösen Ausmaße wie etwa Kleidergröße 38.
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