Freiberufler müssen ab sofort 50 Euro an die IHK zahlen.
Es scheint wie ein Joke. Aber die IHK hat eine neue Einnahmequelle entdeckt.
Jeder Freiberufler, der einen Antrag für das Gründercoaching Deutschland stellt, muss dies wie alle Gewerbetreibenden auch über die IHK tun (für Handwerker ist die HDK zuständig). Ab 1.9.2010 erhält nun jeder Freiberufler nach Überprüfung der Antragsberechtigung eine Rechnung über 50 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Tröstlich immerhin, dass damit zumindest die Gewähr für das Coaching so gut wie sicher ist. Bisher gab es jedenfalls keine Ablehnung durch die KfW, wenn die IHK vorher den Antrags befürwortet hat.
Existentia-Kunden sind überwiegend Freiberufler. Darum übernimmt Existentia die Rechnungsbegleichung bei der IHK, sofern ein Coachingvertrag mit Existentia in voller Höhe (4000,-) abgeschlossen wird.

