Groenewold hat Zettl mitproduziert- doch von welchem Geld?
Da gibt es böse Gerüchte über Geldanlagegeschäfte mit Berliner Promis, das Geld ist futsch, es soll in den Film geflossen sein. Entgegen aller schlechten Kritiken hat uns der Film jedoch ausgesprochen gut gefallen. Er ist so schön charakterlos und könnte problemlos im Hier und Jetzt der Berliner Filzpolitik spielen. Überspitzungen gehören zum Genre, die Dialoge sind köstlich, Realsatire pur. Denn mit ein bisschen Phantasie erkennen wir sie alle wieder, Harald Schmidt als korrupter Mecklenburgischer Ministerpräsidenten hat große Ähnlichkeit mit dem Niedersachsen, der jetzt endlich seinen Hut genommen hat, die drogenabhängige TV-Moderratorin könnte Sabine Chr… und …., nein, mehr verraten wir nicht, schauen Sie sich den Film doch einfach an, die Erkenntnisse folgen unausweichlich. Zettl ist eine richtig gut gemachte Politposse mit zahlreichen Promis. Das mag die geprellten Schauspieler vermutlich wenig trösten. Denn nicht sie stehen im Abspann, sondern nur David Groenewold.

