Herr Weinberg und Ossi

Margitta Heinecke Business-CoachMeine beiden Kunden, Coachees, Klienten oder doch eher Patienten sind männlich, um die 40, der Wessi ist schlank, freundlich und ein wenig unbedarft, der Ossi ist fett, stets vom Deo verlassen und ein Schlitzohr. Beide haben einen Coachingvertrag abgeschlossen, beide kommen nur einmal zu mir. Ich statte ihrem Café-Bistro im tiefsten Lichtenberg regelmäßig Besuche ab. Dann setzt sich mal der eine und mal der andere zu mir. Ums Geschäft geht es nur ausnahmsweise. Es geht eher um Kleinkrieg gegeneinander. Und um den Bruder vom Ossi, denn der muss mit durchgefüttert werden. Koste es was es wolle. Und es kostet viel.
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Die Giraffe von B

Margitta Heinecke Business-CoachMeine Kunden, Klienten, meine Coachees oder doch Patienten sind ein junges Paar mit Traum vom eigenen Restaurant. Eines der Spitzenküche selbstverständlich, eines wie das in dem sie derzeit arbeiten und wo ich sie zu vorgerückter Stunde mehr oder weniger zufällig kennengelernt hatte. Wir lobten damals die Küche, der Inhaber setzte sich zu uns und winkte ein wenig später seine beiden Küchenstars herein, wir tranken alle zusammen ein letztes Glas Wein und verabschiedeten uns. Einige Monate später saßen er und sie, eben jene Köche bei mir im Existenzgründerseminar. Nanu, was machen Sie denn hier? Ich war erstaunt. Dann kam die Erklärung mit der Idee zur Gründung eines Edelrestaurants namens Victoria. Ihr Vorname, davon ließen sie sich nicht abbringen. Besser gesagt, sie bestand darauf, er hatte augenscheinlich nicht so viel zu sagen…
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Von einer, die sich nicht traut

Margitta Heinecke Business-CoachMeine Kundin, Klientin, Coachee oder doch eher Patientin ist seit zwei Jahren in der Musikproduktion selbstständig. Die Auftragslage ist mittelgut, sie hat drei Kinder im Kindergartenalter und kann sich derzeit noch nicht voll ins Zeug legen. Von 15 Uhr bis 21 Uhr ist Kinderzeit angesagt, danach ist sie nach eigener Aussage meist zu müde, um noch konzeptionell zu arbeiten. So läuft alles auf auf halber Flamme, ab und zu beschäftigt sie Praktikanten. Die Einnahmen sind immerhin schon so, dass sie davon leben kann – ohne das feste Gehalt des Ehemanns. So weit so gut. Ihr Problem ist ein anderes: Sie ärgert sich permanent über sich selbst, weil sie nicht in der Lage ist, ihre Wünsche zu äußern. Dementsprechend auch nicht zu sagen, was sie auf keinen Fall möchte.
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