Praktikanten sind versicherungsfrei

aber nur, wenn sie kein Geld für ihre Arbeit bekommen.

Praktikanten sollten natürlich etwas lernen im Praktikum und zumindest eine Anerkennung bekommen, wenn sie gute Arbeit geleistet haben. Wenn sie allerdings ein Entgelt erhalten, wird eine Anmeldung über das DEÜV-Verfahren (Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung) erforderlich. Zudem ist eine Meldung bei der VBG erforderlich. Der Beitrag richtet sich dann wie einem normalen Arbeitsverhältnis nach der Höhe des Entgelts. Existentia rät, das ganze trickreich zu umgehen: Der Praktikant meldet ein Gewerbe oder eine Freie Tätigkeit an und schreibt eine Rechnung in Höhe der Summe, die gezahlt werden soll. Für einige Monate stellt das überhaupt kein Problem dar, dann jedoch könnte eine Scheinselbstständigkeit drohen. Kein Selbstständiger darf nur für einen Auftraggeber tätig sein (Ausnahme sind Handelsvertreter)

Existenzgründung ist kein Spiel, sondern harte Arbeit

Existentia arbeitet ausschließlich faktenorientiert. 4 Tage-Seminare, 5 Profis reden Klartext, 40 Stunden Coaching mit über 20 fachlich versierten Coachen ohne Hokuspokus.

Die BAFA, die diese Seminare fördert, straft inzwischen Seminaranbieter ab, die nach scientologischen Grundsätzen oder auch nur überwiegend mit Trance und Hypnose oder starken NLP-Anteilen arbeiten. Eine Existenzgründung ist kein Spiel, wo Wohlfühleffekte erzeugt werden müssen. Es geht hier um klare Ansagen. Ist die Idee wirklich gut genug um am Markt zu bestehen? Ist der Gründer in jeder Hinsicht gesund und realitisch? Kann er seine finanziellen Forderungen am Markt durchsetzen? Ist er bereit auf Urlaub und Freizeit weitestgehend zu verzichten, um sich ausschließlich der Selbstständigkeit ztu widmen? Beginnt er seinen Arbeitstag so diszipliniert wie ein Festangestellter? Har er Plan B in der Tasche für den Fall eines Scheiterns? Beobachtet er den Markt undf geht darauf ein? Der wichtigste Punkt ist jedoch die Kaufmannseigenschaft. Rechnungen unverzüglich nach Leistungserbringung schreiben, Frist setzen, mahnen, gegebenenfalls einklagen. Und für Personal gilt die harte Tatsache: Kündigung bei Nichteignung oder Regelverstoß. Ohne wenn und aber. Das setzt ein klares Leitbild wie auch eine gewissen Härte voraus. Können Sie das? Dann legen Sie einfach los. Haben Sie Selbstzweifel? Dann sind Sie noch nicht geeignet für die Selbstständigkeit. Brauchen Sie Rat und Unterstützung? Dann kommen Sie zu Existentia. Hier wird Klartext geredet. Harte Fakten bestimmen Seminar und Coaching. Workshopcharakter hingegen mit Tagtraumtrainern finden Sie nicht bei Existentia. Frontal, schnell, glasklar und kämpferisch, das ist Existentia.

 

Die Ma

Trainer und Coache müssen über 30 sein. Aber 40 plus beliebig ist besser.

Die Auswahlkriterien für Personal sind einfach und klar. Eine Sekretärin muss managen können, sie muss 100%-ig loyal sein. Ein Dozent muss em- und eh-frei sprechen und Spannung erzeugen können. Er muss das was er unterrichtet nicht nur angelesen sondern er- und gelebt haben. Unter 30 ist er absolut unglaubwürdig. Ein Coach muss nochmal deutlich älter sein, er muss Können, Erfahrung, Souveränität und Selbstsicherheit ausstrahlen. Und die Putzfrau muss den Staubwedel stets vertrauienswürdig schwingen.

Die erfolgreiche Suche nach eben diesem Personal gestaltet sich schon als schwieriger. Hier hilft keine Intuition, sondern einzig die Frage nach den harten Fakten. Beherrscht der Bewerber das Gewünschte? Ist er belastbar und glaubwürdig? Ist er sympathisch und gepflegt? Kennt er die Grundregeln des Businessknigge? Kleidet er sich der Position angemessen? Ist er ehrgeizig und bringt sich auch mit Optimierungsvorschlägen ein? Hat er wirklich Interesse an dem Job, den Sie ihm anbieten?

Sie haben ihn gefunden! Voilà: Neue Mitarbeiter müssen eingearbeitet werden, sie müssen wissen, was sie allein entscheiden dürfen und dann auch sollen und was nicht. Dann müssen sie gehalten werden. Sie müssen eigenverantwortlich handeln dürfen und natürlich neben einem angemessenen Gehalt auch ab und zu gel0bt werden. Doch Vorsicht: Lob und Kritik nie vor Dritten und schon gar nicht vor Kollegen aussprechen. Durch Eifersucht kann das gute Klima ganz schnell verschwinden. Und noch zwei Dinge: Kontrolle und regelmäßiges Meetings, bei denen alle zu Wort kommen sollen. Seien Sie so transparent wie möglich. Aber nicht absolut. Zeigen Sie immer wer den Hut auf hat. Wer meint sich mit Mitarbeitern duzen zu müssen, hat meist schon verloren. Denn Respekt hat auch mit Sprache zu tun. Sich vor Kunden zu duzen wird oft als Dilletantismus ausgelegt. Es sei denn, Sie betreiben ein Fitnesscenter. Dann ist das Du obligatorisch.


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