Die Auswahlkriterien für Personal sind einfach und klar. Eine Sekretärin muss managen können, sie muss 100%-ig loyal sein. Ein Dozent muss em- und eh-frei sprechen und Spannung erzeugen können. Er muss das was er unterrichtet nicht nur angelesen sondern er- und gelebt haben. Unter 30 ist er absolut unglaubwürdig. Ein Coach muss nochmal deutlich älter sein, er muss Können, Erfahrung, Souveränität und Selbstsicherheit ausstrahlen. Und die Putzfrau muss den Staubwedel stets vertrauienswürdig schwingen.
Die erfolgreiche Suche nach eben diesem Personal gestaltet sich schon als schwieriger. Hier hilft keine Intuition, sondern einzig die Frage nach den harten Fakten. Beherrscht der Bewerber das Gewünschte? Ist er belastbar und glaubwürdig? Ist er sympathisch und gepflegt? Kennt er die Grundregeln des Businessknigge? Kleidet er sich der Position angemessen? Ist er ehrgeizig und bringt sich auch mit Optimierungsvorschlägen ein? Hat er wirklich Interesse an dem Job, den Sie ihm anbieten?
Sie haben ihn gefunden! Voilà: Neue Mitarbeiter müssen eingearbeitet werden, sie müssen wissen, was sie allein entscheiden dürfen und dann auch sollen und was nicht. Dann müssen sie gehalten werden. Sie müssen eigenverantwortlich handeln dürfen und natürlich neben einem angemessenen Gehalt auch ab und zu gel0bt werden. Doch Vorsicht: Lob und Kritik nie vor Dritten und schon gar nicht vor Kollegen aussprechen. Durch Eifersucht kann das gute Klima ganz schnell verschwinden. Und noch zwei Dinge: Kontrolle und regelmäßiges Meetings, bei denen alle zu Wort kommen sollen. Seien Sie so transparent wie möglich. Aber nicht absolut. Zeigen Sie immer wer den Hut auf hat. Wer meint sich mit Mitarbeitern duzen zu müssen, hat meist schon verloren. Denn Respekt hat auch mit Sprache zu tun. Sich vor Kunden zu duzen wird oft als Dilletantismus ausgelegt. Es sei denn, Sie betreiben ein Fitnesscenter. Dann ist das Du obligatorisch.